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Was sind Floating Homes?
Was sind Floating Homes?

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Zuschüsse zum Bau eines Hauses
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Interra Hausverwaltung: Energieeffiziente Gebäude sparen 60 Prozent Heizosten
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Winterzeit: Frostschäden am Haus effektiv vermeiden

Winterzeit: Frostschäden am Haus effektiv vermeiden


Nässe, Kälte und Dauerfrost setzen einem Haus im Winter stark zu, umso wichtiger ist es hier rechtzeitig und die richtigen Vorkehrungen zu treffen. Um den Schaden so gering wie möglich zu halten, ist es ratsam früh genug mit einem Rundum-Check zu beginnen und Maßnahmen zu ergreifen, die vor schwerwiegenden Schäden schützen. Doch worauf sollte man achten?

Häufige Winterschäden am Haus

Die Wahrscheinlichkeit für Schäden am Haus ist aufgrund der kalten und frostigen Temperaturen im Winter deutlich erhöht. In Regionen mit viel Schneefall besteht zum Beispiel die Gefahr, dass sich über eine längere Zeit eine Schneedecke auf dem Dach bildet, die zur Last für die Konstruktion werden kann, wobei diese im schlimmsten Fall zum Einsturz des Daches führt. Weitere typische Schäden im Winter am Haus sind Frostschäden an Wasserleitungen die dazu führen können dass die Leitungen aufsprengen sowie abblätternder Putz und Risse an der Außenfassade, so dass Feuchtigkeit ins Mauerwerk eindringen kann und Schäden an den Modulen einer Solaranlage. Des Weiteren können die Silikondichtungen an Fenstern durch die eisigen Temperaturen Schaden nehmen und durch falsches Lüften und Heizen bzw. durch Feuchtigkeit im Mauerwerk kann die Schimmelbildung begünstigt werden.

Frostschäden am Haus effektiv beseitigen

Frostschäden am Haus effektiv beseitigen
Damit es erst gar nicht so weit kommt, dass schwer reparable Schäden am Haus durch die inzwischen kalten Temperaturen entstehen, sind die richtigen Vorbeugemaßnahmen in Form von Wartung und Überprüfung das A und O. Wir zeigen in den folgenden Punkten, worauf es ankommt…

1. Schäden an der Außenfassade

Sind Risse oder abblätternder Putz an der Außenfassade zu erkennen, kommt man an der Beauftragung eines Fachmanns nicht herum, damit dieser die Schäden schnellstmöglich beseitigt, bevor sie größer werden. Ansonsten dringt durch die offenen Stellen Feuchtigkeit ein, was die Schimmelbildung begünstigt und die Fassadendämmung beschädigen kann. Im Winter ist dies besonders gefährlich, da sich das gefrierende Wasser, welches in die Risse eindringt, noch zusätzlich ausdehnt.

2. Eingefrorene Heizungs- und Wasserrohre

Wichtig ist es im Winter durchgängig zu heizen, damit Wasser- und Heizungsrohre erst gar nicht einfrieren können. Sind auch Rohre vorhanden die durch unbeheizte Räume führen, z.B. durch den Keller, müssen diese unbedingt ausreichend gedämmt werden. Bei enormen Minusgraden empfiehlt es sich die Leitungen in den anfälligen Bereichen abzusperren und dafür zu sorgen, dass das Wasser im Rohr abfließen kann. Dies wird besonders bei Leitungen empfohlen, die nach draußen führen. Ist es zu spät und ein Rohr beschädigt, müssen die Rohre von einem Fachmann ersetzt werden.

3. Schäden am Dach

Dem Dach sollte ebenfalls viel Aufmerksamkeit im Winter geschenkt werden. Geprüft werden sollte ob alle Ziegel fest sitzen, ob Schindeln an Giebel oder Gaube locker sind oder Ziegel sogar gebrochen sind. Des Weiteren sollte überprüft werden, ob die Zinkeindeckungen und die Anschlüsse an Gauben und Kamin dicht sind. Dies sollte natürlich ebenfalls von einem Handwerker bzw. professionellem Dachdecker durchgeführt werden.

4. Fenster- und Türen Check

Überprüft werden sollten auch alle Fenster, Türen (auch Außentüren) sowie Rollläden, Führungsschienen und Rahmen - ist alles dicht oder sind Beschädigungen vorhanden? Holztüren sollten schon im Frühjahr auf eventuelle Schäden überprüft werden, da sich diese häufig durch die Temperaturschwankungen verziehen oder Risse bekommen, umso wichtiger ist es den Anstrich zu kontrollieren und bei Bedarf nachzubessern.

Wann zahlt die Versicherung?

Wann zahlt die Versicherung?
Ein Großteil der Schäden am Haus wird über die Wohngebäudeversicherung abgedeckt. Dazu gehören unter anderem Schäden an Heizkesseln, Heizkörpern und Rohren. Zu beachten gilt hier, dass der Versicherungsschutz das Risiko "Leitungswasser" mit einschließen muss. Bei Schäden an Ableitungs- und Zuleitungsrohren wird allerdings kein allmählich entstandener Schaden übernommen. Je nach Versicherung variiert dies natürlich, so dass im Vorfeld ein Blick in die AGBs geworfen werden sollte. Die Hausratversicherung übernimmt nur Frostschäden am Interieur, sprich an Möbeln oder Hausrat. Die Privathaftpflichtversicherung deckt Wasserschäden in Nachbarwohnungen ab, wenn diese durch einen Schaden im eigenen Haushalt entstanden sind.

Fazit: Die beste Vorbereitung auf den Winter besteht aus den bereits beschriebenen Maßnahmen in Kombination mit einer angemessenen Versicherung. Schließlich können immer Schäden auch trotz bestmöglicher Vorbeugung entstehen. So muss man sich bei Schäden immerhin nicht mehr um die finanzielle Absicherung Sorgen machen.